Mit der jüngsten Entscheidung durch die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), die Divicon Media mit dem Betrieb der Sender Radio Corax in Halle / Petersberg und Radio HBW am Standort Aschersleben zu beauftragen, vertrauen nun schon vier Landesmedienanstalten auf die Fähigkeiten des Technikdienstleisters aus Leipzig.

Bereits seit 2016 betreibt die Divicon Media im Auftrag der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) fünf Sender für offene Kanäle im Süden der Republik und ist verantwortlich für den technischen Betrieb von sechs weiteren Sendern in Thüringen im Zuständigkeitsbereich der Thüringischer Landesmedienanstalt (TLM). Außerdem wird die Divicon Media in Kürze ein Pilotprojekt der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) zur Ausstrahlung von zwei lokalen DAB+ Sendern, sogenannten Small Scale DAB+ Multiplexen, in Leipzig und Freiberg verantworten. Darin enthalten sind 15 Programme in Leipzig sowie weitere 13 in Freiberg. Ziel des Innovationsprojektes ist es, unter wirtschaftlich vertretbaren Voraussetzungen eine große Anzahl von privaten Rundfunk- und Internetanbietern für einen vorzeitigen Einstieg in die Programmverbreitung via DAB+ zu begeistern.

„Neue Technologien erfordern gerade in der Anfangszeit ein hohes Maß an Vertrauen in die Kompetenz der Landesmedienanstalt und die Fähigkeiten des Technikpartners. Daher haben wir uns die Diskussion nicht leicht gemacht, intensiv geprüft und uns für eine Zusammenarbeit mit der Divicon Media entschieden“, so Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der SLM und Mitglied im Fachausschuss Netze, Technik und Konvergenz der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).

„Als Landesmedienanstalt kommt uns eine besondere Verantwortung für die aus den Rundfunkbeiträgen finanzierten nichtkommerziellen Lokalradiosender (NKL) zu. Nach Angebotsabfrage hat sich die MSA daher entschieden, den Auftrag für den UKW-Sendenetzbetrieb für unsere NKL´s in Halle und Aschersleben an die Divicon Media zu vergeben. Mit diesem Partner wollen wir künftig die analoge lokale Programmverbreitung sichern“, erklärt MSA-Direktor Martin Heine.

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