Mike Lehmann, Sprecher der Geschäftsführung der DIVICON MEDIA:

„Die durch die TKG-Novelle 2012 geschaffene Grundlage für Wettbewerb im Sendernetzbetrieb war nicht nur notwendig und politisch richtig. Sie hat erfolgreich dazu beigetragen, dass Radioveranstalter heute eine Wahl haben. Eine Wahl zwischen dem bis vor kurzem einzigen Dienstleister Media Broadcast und neuen Playern, wie der DIVICON MEDIA.

Dabei ist jedoch sofort klar, dass eine Wahl allein den Veranstaltern nicht weiterhilft. Es geht schließlich um nicht weniger, als einen ihrer größten Kostenblöcke und dazu um einen Bereich, der sich angesichts des technologischen Fortschritts äußerst dynamisch verändert. Hinzu kommen neue Geschäftsmodelle, zusätzlicher Wettbewerb im Medienmix und der gelernte Anspruch der Nutzer: höchste Verfügbarkeit sowie selbstverständlich Qualität, sowohl in Bezug auf das Programm, als auch in zunehmenden Maße bezüglich des Sounds.

Damit wird die Ausrichtung neuer Wettbewerber in diesem Dienstleistungssegment zu einem viel wichtigeren Faktor. Eine simple „Ich-auch-Strategie“ führt in eine Sackgasse, zugegeben, mit kurzfristig positiven Effekten bei den Preisen – was vielleicht einigen Marktteilnehmern auf Veranstalterseite zunächst genügt. Behält man aber das Gesamtbild im Blick, und das ist es, was wir bei der DIVICON MEDIA von Anfang an tun, geht es bei den langfristig angelegten Kooperationsverträgen zwischen einem Veranstalter und dem Dienstleister um viel mehr: Es geht um Flexibilität, Transparenz und vor allem Effizienz.

Vorgefertigte Muster-Leistungen sind ein Relikt der Monopollandschaft. Veranstalter brauchen individuelle, skalierbare Lösungen entlang ihrer ureigenen Strategie und sie brauchen intelligente Gesamtkonzepte, um nachhaltig gerüstet das Radio der Zukunft zu betreiben. Spielt der Preis eine Rolle? Natürlich spielt der Preis eine Rolle. Aber flexible Strukturen, digitale Prozesse, Ausnutzung von Synergien, Schnittstellen für Weiterentwicklung und vieles mehr werden, und da sind wir bei der DIVICON MEDIA fest überzeugt, zu einer Notwendigkeit und damit nachhaltig werthaltig – mit Preisen heute noch gar nicht zu beziffern. Wer dies jetzt erkennt, für den ist die Wettbewerbsgrundlage der TKG-Novelle rückblickend ein umso wichtigerer Meilenstein.
Nach wie vor, und das ist sicher nicht überraschend, ist die Sendesicherheit für Veranstalter einer der am höchsten bewerteten Ansprüche an einen Senderdienstleister. Daher sind Wettbewerber der Media Broadcast zunächst natürlich gefordert, Nachweise zu liefern. Nicht nur der Betrieb muss störungsfrei erfolgen, auch und vor allem der Wechsel zum neuen Dienstleister. Letzteres birgt aus Sicht der Veranstalter oft noch zu viele Unwägbarkeiten. Leistungsnachweise, wie wir sie bei der DIVICON MEDIA in unterschiedlichsten Szenarien, ob Senderneugründung, öffentlich-rechtliche, private oder nicht kommerzielle Veranstalter, sowie im Übrigen trotz scharfer Konkurrenz in sehr professioneller Zusammenarbeit mit der Media Broadcast erfolgreich erbringen, werden zu einer Art Vertrauenswährung und öffnen uns zunehmend weitere Türen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wahl des Dienstleister, unterschiedliche Herangehensweisen, individuelle Lösungen, Sicherheit und professionelles Miteinander im Wettbewerb – wir sind auf einem sehr guten Weg zur Normalität im Markt.“

 

Hinweis:
Verfolgen Sie die Diskussion beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2016
vom 9. bis 11. Mai in der media city leipzig

Sendernetzbetrieb: Irrungen und Wirrungen im neuen Wettbewerb
Neue Modelle – Was trägt? Wie reagieren die Marktteilnehmer? Worum wird gestritten?

10. Mai, 15:00 – 16:30 Uhr

www.medientreffpunkt.de

 

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